ExChains!
– Solidarity Along the Subcontracting Chain:
Retail Workers Unite!”

Garments sold in shops like H&M, Metro, Neckermann, Karstadt
Quelle or Otto make a long journey before they end up on display.
Workers may have produced cotton fibres in Kenya; other workers
may have spun, woven and sewn the garments in factories in Sri Lanka,
China or Bangladesh; until they come to be sold by retail workers
in Europe. ExChains! organises these workers in Bangladesh, Sri
Lanka, Mexico, Turkey and Germany with the objective of mutually
supporting each other along the subcontracting chain of the textile,
garment and retail sector. Trough meeting each other and discover
each other’s working situations, organising efforts and demands
we establish concrete solidarity links…
Zum Weltfrauentag: Fabrikarbeiterinnen gleichstellen !
In einer Kundgebung und Demonstration zum Weltfrauentag am 8. März hat die Gewerkschaft NGWF in Dhaka gefordert, die Diskriminierung von Fabrikarbeiterinnen zu beenden. Weibliche Beschäftigte der Bekleidungsfabriken in Bangladesch werden nicht nur gegenüber ihren männlichen Kollegen diskriminiert. Auch gegenüber ihren Geschlechtsgenossinnen in anderen Berufen werden sie benachteiligt. Das wird neuerdings auch beim Thema Mutterschutz deutlich.
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Nach dem Streik von 2010: Viele wieder eingestellt, aber nicht alles ist gut !
Im September 2010 hatten in Kambodscha 200.000, d.i. fast die Hälfte aller Beschäftigten der kambodschanischen Bekleidungsindustrie, für einen angemessenen Lohn gestreikt. Darauf hatten 29 Unternehmen mit der Entlassung von insgesamt 817 Beschäftigten und Schadenersatzklagen reagiert. Deren Gewerkschaften haben inzwischen die Wiedereinstellung der meisten erreicht. Bis jetzt haben allerdings 140 Menschen ihre Arbeit immer noch nicht zurück.
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Schöner neuer Mindestlohn -- aber nur, wenn er wirklich gezahlt wird
Am 1. November 2010 trat in Bangladesch ein neues, nach 7 Qualifikationsgraden gestaffeltes Mindestlohnschema für die Beschäftigten der Bekleidungsfabriken in Kraft. Monatelang hatten die Beschäftigten eine Anpassung der Löhne an die Lebenshaltungskosten gefordert. Allerdings hilft selbst der schönste neue Mindestlohn nur dann, wenn er den Beschäftigten auch wirklich gezahlt wird.
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Gewerkschaftsführer unter Vorwand eingesperrt
Schon seit nunmehr 2 Monaten sitzt Sous Chantha, Vorsitzender der Betriebsgewerkschaft bei United Apparel Garment in Phnom Penh, in Untersuchungshaft, angeblich unter Verdacht auf Drogenhandel.
Es liegt nahe, dass dies ist ein besonders infamer Versuch ist, einen 'unbequemen', weil unbestechlichen Gewerkschaftsaktivisten kaltzustellen!
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